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ÜBER MEINE HÜNDINNEN

COCO vom Sillufer -A, B-Wurf: Ich kaufte Kimba 2 1/2-jährig von einem Züchter in Vorarlberg. Auf meine Frage, warum er die Hündin hergibt sagte er mir, sie sei ihm "zu freundlich". Und Kimba war wirklich sehr freundlich - und sehr, sehr ruhig. Sie war immer nur lieb und gutmütig und brav, sie war so angenehm dass man sie überhaupt nicht bemerkt hat. Da ich irgend wann mal einen Welpen von ihr haben wollte habe ich beschlossen, mit ihr zu züchten (so fängt eine Zucht meistens an). Den Welpen wollte ich aber erst bei einem späteren Wurf behalten. Den zweiten Wurf aber hat Kimba nicht überlebt. Wegen einer Wehenschwäche riet uns der Tierarzt zu einem Kaiserschnitt -  und er hat sie dabei 4-fach übernarkotisiert - worauf sie nie mehr richtig aus der Narkose erwacht ist und eine Woche später in einer Tierklinik an den Folgen gestorben ist. In einem späteren Gerichtsverfahren wurde der Tierarzt schuldig gesprochen. Alle 6 Welpen haben überlebt. Aus diesem Wurf behielt ich zuerst...

BONITA v.d.HHF: Ich wusste von Anfang an dass das ein Fehler war. Sie konnte mir Kimba nicht ersetzen, immer und immer verglich ich sie mit Kimba. Und in ihrer Art war sie auch zu sehr wie sie. Ich habe den Tod von Kimba bis heute nicht wirklich verkraftet, ich habe um diesen Hund geweint als hätte ich einen mir sehr nahestehenden Menschen verloren. Ich zweifelte gleichzeitig an meinem Verstand, denn dieser sagte mir, dass das nicht richtig sei, nicht normal. Ich habe sogar überlegt, mir Hilfe zu holen, bei einem Therapeuten. Aber ich habe mich geschämt, mir "nur wegen eines Hundes" helfen zu lassen. Bonny konnte die Konkurrenz ihrer verstorbenen Mutter nicht überstehen, nicht bei mir. Deshalb wurde sie der Hund meines Neffen. Der liebt sie so bedingungslos wie es sein sollte. Weil sie seine Bonny ist - und nicht weil sie die Tochter von Kimba ist.

 

CAROLLINE Balidaj - C-Wurf: Carey nahm ich 21/2-jährig für einen Wurf in Zuchtmiete. Nach ihrem zweiten Wurf, den sie unter ihrer eigentlichen Besitzerin hatte ("vom Platz des Skorpions") wurde sie kastriert. Sie lebt jetzt zusammen mit BASCO v.d.HHF in Steyr beim Vater ihrer Besitzerin.

SAMBA-STAR Crna Perla - D, F-Wurf: Samba verlor mit 2 Jahren ihr Zuhause. Eigentlich wollte ich sie nicht behalten, sondern sie nur vorübergehend zur Weitervermittlung bei mir aufnehmen (sie musste praktisch noch am selben Tag weg, sonst wäre sie im Tierheim gelandet). Dann aber entschied meine Schwester, dass sie Samba behalten wollte, und da sie ein liebes, zuverlässiges Wesen hatte und auch gesund war (HD-frei) brachte sie 2 Würfe für die Happy Horse Farm (1997 und 2000). Leider musste meine Schwester umziehen und konnte damals Samba nicht mehr behalten. Da sie sich aber mit anderen Hündinnen nicht verträgt konnte ich sie auch nicht zu mir nehmen. Schweren Herzens  suchte ich ihr also ein neues Zuhause. Sie wohnt jetzt in Deutschland und hat einen Rüden als "Bruder".

BINA Bessy Moravia Ondeo - E, G und H-Wurf: Sie habe ich tatsächlich für meine Zucht ausgesucht. Bina kam als Welpe zu mir. Die ersten Monate wohnte sie hauptsächlich bei meiner Schwester, da ich wegen meiner Berufstätigkeit einen Welpen nicht optimal betreuen kann. Ich habe sie aber fast täglich besucht und sie auch am Wochenende immer mit nach Hause genommen. So ist ihr die Umstellung nicht schwer gefallen als sie endgültig zu mir gezogen ist. Bina brachte einen wunderbaren E-Wurf mit elf Welpen, vier Welpen beim G-Wurf  und beim H-Wurf wären es sieben gewesen, aus ungeklärten Gründen sind diese jedoch in den letzten Tagen vor der Geburt noch im Mutterleib abgestorben. Beim Kaiserschnitt wurde sie gleichzeitig kastriert. Der einzige überlebende Welpe starb 5 Tage später. Ich hätte mir einen Welpen aus diesem Wurf für meine Zucht behalten wollen.

 

CHELSIE v.d.HHF (angekört, kein Wurf) nahm ich mit 7 Monaten zurück. Bina war zu diesem Zeitpunkt nur 3 Monate älter. Ich brauchte sie nicht für die Zucht, aber so hatte Bina wenigstens eine Spielgefährtin.

DENA v.d.HHF (angekört, kein Wurf) war 10 Monate alt, als ihre Besitzer anriefen und wegen der Nachbarn den Hund schnellstmöglich weggeben mussten. Dena war nur 6 Monate jünger als Chelsie, und drei junge Hündinnen zu haben, die innerhalb eines 3/4 Jahres geboren sind - das kann nur im Chaos enden. Aber was sollte ich machen, ich konnte Dena doch nicht im Stich lassen. Also - sie kam zu mir zurück. Eigentlich wollte ich sie auf jeden Fall weitervermitteln, aber es stellte sich heraus, dass das ein Problem war. Denn Dena zeigte jedem möglichen Interessenten deutlich, dass sie nichts davon hielt, wieder wegzuziehen. Sie mochte fremde Erwachsene überhaupt nicht, nur die Kinder liebte sie heiß. Also blieb Dena auch - was drei Jahre lang gut ging. Dann fingen Dena und Chelsie an, sich zu bekämpfen. Obwohl ich alles versucht habe konnte ich die beiden nicht mehr aneinander gewöhnen. Und sie den Rest ihres Lebens auseinandersperren wollte ich nicht. Meine Hunde leben im Haus, reine Zwingerhaltung lehne ich ab. Aber das wäre die einzige Alternative gewesen. Ich suchte also einen guten Platz - für Chelsie, weil ich wusste, dass ihr eine Umstellung weniger schwer fallen würde als Dena. Zum Glück habe ich auch eine wunderbare Familie für sie gefunden. Mir hat es fast das Herz gebrochen, denn mein Spitzname für sie war "Lieblingschelsie" (Bina heißt auch noch "Spinnibini" und Denas Zweitname ist "Dummideni").

 

EVITA v.d.HHF - I-Wurf: Evita hatte ich für diesen einen Wurf in Zuchtmiete. Sie gehört mit nicht, wohnt auch nicht bei mir. Sie hat nur einen sehr vielversprechenden Wurf für meine Zuchtstätte geboren. Bei ihr zu Hause. Wo sie auch noch immer wohnt und auch bleiben wird. Zwei ihrer Welpen durfte sie behalten. Iffland und Isabeau. (Besitzer und Co-Züchterin: Passek Christine, die den I-Wurf wirklich hervorragend aufgezogen hat.)

 

CHELSEA de l´Amouraudiere: Ich habe sie als Welpe für meine Zucht gekauft, sie wird hoffentlich die erfolgreiche HHF- Zucht weiterführen. Zur Zeit habe ich keine Zuchthündin mehr. Den Namen "Chelsea" habe ich mir selber ausgesucht, in Gedanken an meine erste Chelsie. Eigentlich sollte Chelsea bei meiner Schwester wohnen. Die ersten Monate war Chelsea auch bei ihr. Aber sie hat unglaublich viel Temperament und möchte beschäftigt werden. Sie ist kaum zu bändigen und ein richtiger Wirbelwind. Meine Schwester hat keine Hundesport-Ambitionen. Chelsea liebt es aber zu arbeiten. Deshalb habe ich mich entschieden, Chelsea zu mir zu nehmen. Bina ist im Gegenzug zu meiner Schwester gezogen. Denn Bina verträgt Chelseas Temperament nicht, sie will ihre Ruhe haben und nicht dauernd von einem jungen Hüpfer belästigt werden. Bina fühlt sich wohl bei meiner Schwester, sie kennt sie ja ihr Leben lang.